Trainingslager in Obertauern

2. bis 5. Januar 2019

Aufregender Jahresbeginn beim Skiteam Traunwalchen

Skikurs, Skilager und die ersten Rennen...so wie das alte Jahr geendet hat, so begann auch das neue – mit viel Action, Spaß und immer auf Skiern unterwegs.

Höhepunkt zu Jahresbeginn war natürlich das traditionelle Skilager in Obertauern an den ersten Januartagen. Wie immer war das Jugendhotel Tauernhof ein hervorragender Gastgeber und so hatten die Rennkinder des Skiteams Traunwalchen viel Energie, um die perfekten Schneebedingungen zu nutzen. Freies Fahren, Stangentraining und mit Jubel begleitete Tiefschneeabfahrten ließen die Rennkinderaugen jeden einzelnen Tag leuchten.

Und auch die Eltern kamen bei herrlich leeren Pisten und bei der ein oder anderen Skitour auf ihre Kosten.

Noch nicht müde vom Tag wurden die Abende im Tauernhof in vollen Zügen bei Yogasessions (der Mamas), Bouldereinheiten (der Kids) und unterhaltsamen Gesprächen (von allen) so richtig ausgiebig genossen. Besonders begeistert waren die Rennkids von der fast allabendlichen Videoanalyse, die sie am nächsten Tag motiviert und mit neuen sportlichen Zielen im Kopf auf die Piste starten lassen hat.

Den krönenden Abschluss bildete die alljährliche Tauernhofrallye – akribisch und mit viel Liebe zum Detail vorbereitet von den Ülis. Im vergangenen Jahr war sie noch der Flucht vor den Schneemassen zum Opfer gefallen. Dieses Jahr war der Schneegott maßvoller und hat den Tiefschnee besser dosiert ins Tal geschickt. In gemischten Teams durften die Skikids und -jugendlichen den Tauernhof bei verschiedenen manchmal ernsthaften und manchmal weniger ernsthaften Aufgaben erkunden. Die erkämpften Siegprämien in Form von Getränkegutscheinen wurden natürlich sofort auf den Kopf gehauen, um das grandiose Finale des Skilager 2020 ordentlich zu feiern.

Durch die vier intensiven Trainingstage in Obertauern waren die Rennkinder bestens für die ersten Nordcup Rennen der Saison vorbereitet, sodass in diesem Jahr nicht nur der ein oder andere Stockerlplatz für das Skiteam Traunwalchen herausgesprungen ist, sondern auch der historisch gute 4. Platz in der Nordcup Gesamtwertung. 

Kinderskikurs 27. – 29.12.2019


 

Wie jedes Jahr haben wir wieder zwischen Weihnachten und Silvester unseren Kinderskikurs durchgeführt. Leider waren in diesem Jahr nur zwei der drei Benzeck Lifte in der Blindau / Reit im Winkl in Betrieb – trotzdem boten die reduzierte Pistenstrecke für die unterschiedlichen Niveaus der Kinder ein optimales Umfeld und ausreichend Platz.

Die 38 Teilnehmer im Alter von 4 bis 11 Jahren teilten sich auf 5 Gruppen auf, von denen eine jede durch einen ausgebildeten Übungsleiter angeleitet wurde. Den größten Anteil bildeten dabei die beiden Gruppen der 4-5 Jährigen– insgesamt 15 Kinder standen in diesen Jahr zum ersten Mal auf Brettern.

Die Kleinsten lernten spielerisch den ersten Umgang mit der Ausrüstung und das Bewegen auf dem Schnee – die Größeren knüpften an den letztjährigen Skikurs an und starteten direkt an den steileren Hängen.

Von Zauberteppich über Seil-Lift bis zum Schlepper als Transportmittel und allerlei Hilfsmittel zur Verbesserung motorischer und koordinativer Fähigkeiten waren die Umgebungsbedingungen optimal.

Zum Abschluss gab es wie immer bei der Siegerehrung viel Freude auf den Stockerl und alle Rennfahrer freuten sich über eine Urkunde und Medaille.


Die Natur erholt sich: Erste Flamingos an der Alz gesichtet

Darf man Augenzeugenberichten Glauben schenken, wurden am 19.7.2020 erste Exemplare einer neuartigen Flamingogattung am oberbayerischen Fluss Alz in Höhe der Gemeinde Seebruck gesichtet. Sie leben dort laut einschlägigen Experten in friedlicher Co-Existenz mit mehreren regenbogenfarbenen Einhörnern zusammen. Oft beobachtet man vor Ort das Auftreten der Alz-Flamingos und Regenbogen-Einhörner auch in Zusammenhang mit einer Population an knallbunten Schlauchbooten und anderen mehr oder weniger gut schwimmenden Luftobjekten.

So oder so ähnlich würde der Text beginnen, wenn er für das ‚Lexikon der tausend neuesten Tierarten‘ verfasst worden wäre.

Da der Artikel aber für das Skiheft des Skiclubs Traunwalchen gedacht ist, sollte er wohl eher so beginnen:

Eine Alzfahrt die ist lustig...

 

Bewaffnet mit Wasserspritzpistolen und einem knappen Dutzend mehr oder weniger gut schwimmenden Luftobjekten, machten sich fast 30 Skikids, -jugendliche und -eltern am 19.7.2020 zur traditionellen Alzfahrt des Skiteams Traunwalchen auf.

Den dunklen Wolken am morgendlichen Himmel trotzten alle mit grenzenlosem Optimismus. Und der war absolut begründet. Denn pünktlich zum Start in Seebruck riss die dichte Wolkendecke auf und ließ die ersten Sonnenstrahlen durch dringen.

Die Freude, sich nach der langen (von einem winzigen gemeinen Virus verordneten) Pause wiederzusehen, war riesig. Aber irgendwie war es doch so, als hätten sich alle gestern erst beim letzten Skitraining getroffen. Die Skikids bildeten sofort Allianzen, um die gemütlich auf SUPs und in Schlauchbooten dahinschippernden Erwachsenen und Jugendlichen per Wasserpistole oder durch einfaches Entern mit Alzwasser zu taufen. Die Skijugendlichen chillten gemeinsam entspannt und mit dem ein oder anderen Liedchen auf den Lippen in ihren Schlauchbooten und die Skieltern vertieften sich in angeregte Gespräche.

So vergingen fast drei Stunden wie im Flug und kaum war man losgefahren, hieß es auch schon wieder ausschiffen in Truchtlaching. Gut, dass im örtlichen Schwimmbad noch ein Plätzchen auf der Liegewiese frei und auch noch genügend Currywurst und Pommes verfügbar waren. So konnten sich die Skikids beim Arschbomben Contest von der Alzbrücke noch ein wenig austoben und die Skieltern ihre angeregten Gespräche fortführen.

Zum krönenden Abschluss des Tages wurden die Pokale des Nordcups 2020 überreicht. Besonders hervorzuheben ist hier natürlich der historisch besonders gute 4. Gesamtrang des Skiteams Traunwalchen.

Müde, erschöpft und glücklich über einen so wundervollen Tag, machten sich dann die Skikids, die Skijugendlichen, die Skieltern und die gesamte Alz-Flamingo- und Einhornpopulation  auf den Heimweg und träumen jetzt schon von dem bevorstehenden Skiteamwinter.


Dorfmeisterschaft 2019

Julia Sattelberger und Moritz Ostermayer sind Traunwalchener Dorfmeister 2019

Wie immer bei der Traunwalchener Dorfmeisterschaft stand der Spaß im Vordergrund. Trotzdem gab jeder sein Bestes in diesem Rennen wo sowohl die Mitglieder der Renngruppe der Skiabteilung des TSV Traunwalchen wie auch deren weniger rennerfahrene Eltern und andere Gemeindemitglieder um die beste Zeit durch den Stangenwald kämpfen. Schon vor dem Start stand fest, an diesem Tag gibt es nur Gewinner, denn die äußeren Bedingungen waren hervorragend. An der Rennstrecke im Skigebiet Pillersee fanden die Teilnehmer beste Pistenbedingungen und strahlenden Sonnenschein vor. Für den Lauf, der in zwei Durchgängen ausgetragen wurde, gelang Kurssetzer

swert dabei ist, dass beide erst in einem Alter sind, wo sie noch in der Schülerklasse gewertet werden und somit gewannen sie natürlich auch diese

Entscheidung. Neben den Einzelwertungen in den unterschiedlichen Altersklassen gab es auch eine Familienwertung, wo acht Familien sich sportlich verglichen. Hier konnte sich Familie Sattelberger den Titel sichern. Bei der direkt nach dem Rennen stattfindenden Siegerehrung zeigten sich die beiden Abteilungsleiter des Traunwalchener Skiclubs Christian Sattelberger und Willi Schlögl angetan von der Durchführung des Rennens und dankten den vielen Helfern. Im Anschluss überreichten sie die Pokale und Urkunden.

Nordcup Rennserie

Auch dieses Jahr wurde uns trotz frühen Winterbeginns gezeigt, dass Skifahren ein Outdoorsport ist, bei dem man auf alles gefasst sein muss. Als gemütlicher Start für den Saisonbeginn war für Mitte Januar ein Riesenslalom im Heutal angesetzt. Und was passiert? Das Rennen musste wegen Schneefalls abgesagt werden.
Wie sich dann aber am geplanten Tag des Rennens zeigte:  Ein weiser Entschluss! Kaum jemand hätte es wegen des starken Schneefalls pünktlich zum Start geschafft.

Mangels großer Auswahl an Ausweichterminen fand das Ersatzrennen mitten in den Faschingsferien am 15.02. am Götschen statt. Wegen des ungünstigen Termins und der logistisch nicht optimal gelegenen Wettkampfstätte meldeten sich leider nur wenige Traunwalchener an. Die wenigen, die kamen, hatten dann aber zur Abwechslung mal ein Rennen im Regen.

Statt des für den 26.01. geplanten Nachtslaloms am Kessellift fand das zweite Nordcuprennen als Tagesslalom in Hochfilzen statt. Bei idealen Wetterbedingungen konnte dieses Rennen ohne Komplikationen durchgeführt werden.

Ab dann lief alles Weitere planmäßig: Am 4.2. ein XXL Riesei und ein Slalom mit großen Radien; am 3.3. ein weiterer Riesenslalom und dann, am 10.3., das Highlight des diesjährigen Nordcups: Ein Parallelslalom. Insbesondere der Parallelslalom führte zu Begeisterung bei den Rennläufern, da es sowas noch nie gab. Auch die nicht ganz einfache Logistik wurde hier von den Veranstaltern gut bewältigt.

Wenn man mal davon absieht, dass die U19 der Damen am Faschingssamstag vor dem Rest des Starterfeldes starten mussten, um noch rechtzeitig am Faschingszug einzutreffen, verlief alles reibungslos und ohne Komplikationen. Etwas bedauerlich war, dass der Großteil der Rennen am Unternberg austragen wurde. Eine vielseitige Abwechslung bei der Pistenauswahl für die Rennen würde von einer Vielzahl von Rennkindern begrüßt werden.

Da wir in diesem Jahr kein eigenes Rennen ausrichteten, gestaltete sich die Nordcup-Rennsaison für uns Traunwalchener recht entspannt. Die  Traunwalchener Fahrer reihten sich weitestgehend leider nur im Mittelfeld ein, so dass das Stockerl nur selten von unseren Fahrern besetzt war.

Ob dies daran lag, dass der Nordcup in diesem Jahr auch für einige sportlich vermutlich besser aufgestellte Vereine südlich der Autobahn geöffnet wurde, oder aber daran, dass unsere Trainingsdisziplin optimiert werden könnte, oder auch daran, dass viele Traunwalchener nicht die Chance nutzten, an allen Rennen teilzunehmen, sei dahingestellt. Im Ergebnis erreichten wir dieses Jahr nur den 10. Platz in der Gesamtwertung.

Bleibt zu hoffen, dass wir nächstes Jahr mit unseren zahlreichen Nachwuchsläufern eine bessere Platzierung erreichen.