Trainingslager in Obertauern

2. bis 5. Januar 2018

Zum schon traditionellen Trainingslager trafen die jungen Skirennläufer/innen mit ihren Eltern am 2. Januar in Obertauern ein. Im Vergleich zu den letzten beiden Jahren konnte diesmal nicht über Schneemangel geklagt werden. Auf bestens präparierten Pisten und jeder Menge schönster Tiefschneehänge verbrachten wir die vier Trainingstage. Das Training der Kinder in der Renngruppe wurde von Sebi Mirbeth geleitet. Er und seine Übungsleiter freuten sich über die Trainingsarbeit mit vielen „alten Hasen“ der Renngruppe, aber besonders auch über gleich mehrere noch sehr junge und durchaus vielversprechende Neulinge. An den Vormittagen lag das Hauptaugenmerk auf der Verbesserung der Technik im freien Fahren, an den Nachmittagen standen spezielle Trainingseinheiten im Slalom und Riesenslalom auf dem Programm. Dafür hatte der Verein einen reservierten abgesperrten Trainingshang zur alleinigen Verfügung. 

Als bewährte Unterkunft wurde wie in den vorigen Jahren wieder das Jugendhotel Tauernhof bezogen. Hier ließen die Eltern die Abende bei einem Saunagang oder einem Gläschen Rotwein ausklingen, während der Nachwuchs an der Bolderwand zu finden war. Jung und Alt waren dagegen immer wieder in der im Sommer neu erbauten kleinen aber feinen Sporthalle zu finden. War es zur von Marion Klück angebotenen Sportgymnastik oder aber einfach zum Fußballspielen.

Nach vier schönen und abwechslungsreichen Tagen reisten die ca. 50 Teilnehmer teils etwas müde, aber glücklich und erfreulicherweise ohne Verletzungen wieder nach Hause.


Dorfmeisterschaft 2018

Marie-Sophie Ostermayer und Sebi Mirbeth sind Traunwalchener Dorfmeister 2018

Moritz Ostermayer gewinnt Schülerwertung


Wie immer bei der Traunwalchener Dorfmeisterschaft stand der Spaß im Vordergrund. Trotzdem gab jeder sein Bestes in diesem Rennen, in dem sowohl die Mitglieder der Renngruppe der Skiabteilung des TSV Traunwalchen wie auch deren weniger rennerfahrene Eltern und andere Gemeindemitglieder um die beste Zeit durch den Stangenwald kämpfen.

Schon vor dem Start stand fest, an diesem Tag gibt es nur Gewinner, denn die äußeren Bedingungen waren bestens. An der Rennstrecke im Skigebiet Pillersee fanden die Teilnehmer beste Pistenbedingungen und gutes Wetter vor. Für den Lauf, der in zwei Durchgängen ausgetragen wurde, gelang Kurssetzer Sebi Mirbeth die richtige Mischung aus Anspruch und doch auch für die weniger rennerfahrenen Teilnehmer angepasster Schwierigkeit des Laufes.

Die schnellsten Zeiten des Tages und damit den Gewinn des Dorfmeistertitels erreichten Marie-Sophie Ostermayer bei den Damen und Sebi Mirbeth bei den Männern. Bemerkenswert dabei ist, dass Marie-Sophie Ostermayer erst in einem Alter ist, in dem sie noch in der Schülerklasse gewertet wird und somit natürlich auch diese Entscheidung bei den Mädchen gewann. Den Sieg bei den männlichen Schülern sicherte sich Moritz Ostermayer.

Neben den Einzelwertungen in den unterschiedlichen Altersklassen gab es auch eine Familienwertung, bei der elf Familien sich sportlich verglichen. Hier konnte sich Familie Sattelberger den Titel sichern.

Bei der direkt nach dem Rennen stattfindenden Siegerehrung lobten die beiden Abteilungsleiter des Traunwalchener Skiclubs Willi Schlögl und Christian Sattelberger den Ablauf der Renndurchführung. Im Anschluss überreichten sie die Pokale und Urkunden.


Nordcup Rennserie

Auch dieses Jahr wurde uns trotz frühen Winterbeginns gezeigt, dass Skifahren ein Outdoorsport ist, bei dem man auf alles gefasst sein muss. Als gemütlicher Start für den Saisonbeginn war für Mitte Januar ein Riesenslalom im Heutal angesetzt. Und was passiert? Das Rennen musste wegen Schneefalls abgesagt werden.
Wie sich dann aber am geplanten Tag des Rennens zeigte:  Ein weiser Entschluss! Kaum jemand hätte es wegen des starken Schneefalls pünktlich zum Start geschafft.

Mangels großer Auswahl an Ausweichterminen fand das Ersatzrennen mitten in den Faschingsferien am 15.02. am Götschen statt. Wegen des ungünstigen Termins und der logistisch nicht optimal gelegenen Wettkampfstätte meldeten sich leider nur wenige Traunwalchener an. Die wenigen, die kamen, hatten dann aber zur Abwechslung mal ein Rennen im Regen.

Statt des für den 26.01. geplanten Nachtslaloms am Kessellift fand das zweite Nordcuprennen als Tagesslalom in Hochfilzen statt. Bei idealen Wetterbedingungen konnte dieses Rennen ohne Komplikationen durchgeführt werden.

Ab dann lief alles Weitere planmäßig: Am 4.2. ein XXL Riesei und ein Slalom mit großen Radien; am 3.3. ein weiterer Riesenslalom und dann, am 10.3., das Highlight des diesjährigen Nordcups: Ein Parallelslalom. Insbesondere der Parallelslalom führte zu Begeisterung bei den Rennläufern, da es sowas noch nie gab. Auch die nicht ganz einfache Logistik wurde hier von den Veranstaltern gut bewältigt.

Wenn man mal davon absieht, dass die U19 der Damen am Faschingssamstag vor dem Rest des Starterfeldes starten mussten, um noch rechtzeitig am Faschingszug einzutreffen, verlief alles reibungslos und ohne Komplikationen. Etwas bedauerlich war, dass der Großteil der Rennen am Unternberg austragen wurde. Eine vielseitige Abwechslung bei der Pistenauswahl für die Rennen würde von einer Vielzahl von Rennkindern begrüßt werden.

Da wir in diesem Jahr kein eigenes Rennen ausrichteten, gestaltete sich die Nordcup-Rennsaison für uns Traunwalchener recht entspannt. Die  Traunwalchener Fahrer reihten sich weitestgehend leider nur im Mittelfeld ein, so dass das Stockerl nur selten von unseren Fahrern besetzt war.

Ob dies daran lag, dass der Nordcup in diesem Jahr auch für einige sportlich vermutlich besser aufgestellte Vereine südlich der Autobahn geöffnet wurde, oder aber daran, dass unsere Trainingsdisziplin optimiert werden könnte, oder auch daran, dass viele Traunwalchener nicht die Chance nutzten, an allen Rennen teilzunehmen, sei dahingestellt. Im Ergebnis erreichten wir dieses Jahr nur den 10. Platz in der Gesamtwertung.

Bleibt zu hoffen, dass wir nächstes Jahr mit unseren zahlreichen Nachwuchsläufern eine bessere Platzierung erreichen.